Arbeitnehmerüberlassung

Das weiß doch jeder...?

Zeitarbeit lässt sich als eine Art Dreiecksverhältnis zwischen einem Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber, einem Zeitarbeitnehmer und einem Entleihunternehmen beschreiben:

Zwischen dem Arbeitgeber und dem Zeitarbeitnehmer wird ein Arbeitsvertrag, mit allen üblichen Arbeitgeberpflichten, geschlossen. Dann überlässt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer einem dritten Unternehmen zur Arbeitsleistung. Dies geschieht gegen eine entsprechende Vergütung im Rahmen eines Überlassungsvertrages.

Darin ist das aufgabenbezogene Weisungsrecht geregelt, dem der Leiharbeiter zu folgen hat. Darüber hinaus existiert zwischen dem Entleihunternehmen und dem Leiharbeiter kein Vertrag.

Die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland an besondere gesetzliche Vorgaben gebunden, um einem Missbrauch vorzubeugen:
Im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) steht der arbeits- und sozialrechtliche Schutz des Leiharbeitnehmers im Vordergrund. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben ist mit Sanktionen und Strafen zu rechnen.